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Der Sprung ins kalte Wasser

  • Autorenbild: Julia Sieberg
    Julia Sieberg
  • 19. Aug. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Dez. 2021

Warum ich mich einfach mal selbstständig gemacht habe





Kann ich das überhaupt?

“Einfach klingt viel einfacher, als es ist.”

Ich weiß noch ziemlich genau, wann die Entscheidung fiel. Es war ein ziemlich warmer Tag, an dem ich 29 wurde. Mein letztes Jahr als U30erin war angebrochen und ich schaute auf mein Leben. Alles gut gelaufen, bis hier her. Zumindest hatte mich nichts aufhalten können, meinen Weg zu finden, oder?

Ich blickte auf eine gute Schulausbildung, eine nicht ganz unerfolgreiche und außerplanmäßige Karriere im Verkauf, eine harmonische Beziehung und einen kleinen Jungen, meinen Sohn.

Mehr zu wollen war zunächst ein kleiner Funke, der sich im Gedankenspiel zu einem überwältigenden Feuerwerk entwickelte. Ich hatte nun eine eigene kleine Familie und die Verantwortung mein Kind zu einem halbwegs anständigen Menschen zu machen, der sich im besten Fall seine Träume bewahrt und den Mut hat diese zu verwirklichen.

Das war Ansporn genug, genau das auch selbst zu tun.

Mit gutem Beispiel voran zu gehen war ohnehin einer meiner Führungsbausteine.




Anführer sein

“Du musst für deine Sache brennen, damit die anderen Feuer fangen”

Dieses Zitat hing lange Zeit an einer kleinen Pinnwand in meiner Abteilung im Verkauf.

Es sollte mich daran erinnern, dass ich mein Team nur durch harte Zeiten bringen kann, wenn ich an das was ich tue glaube. Doch Mut und Elan sind nicht immer erwünscht. Ein Unternehmen hat festgelegte Strukturen und Hierarchien, denen man sich selbst in Führungspositionen unterordnen muss. Noch dazu gibt es auch recht festgefahrene Situationen, wenn es zu Konflikten kommt und man sich im Unternehmen immer weniger geschätzt fühlt. Die Erfahrungen während meiner Zeit vor der Elternpause ließen keinen Zweifel mehr daran, diese Zeit zur Weiterbildung und Aufbau einer nebenberuflichen Selbstständigkeit zu nutzen.


Einen Schritt nach dem anderen

Nachdem die Entscheidung gefallen war, meldete ich mich zum Fernstudium an und meldete beinahe zeitgleich mein Gewerbe an. Was es dabei alles für Fallstricke gibt, erfahrt ihr in einem anderen Blog-Post.


Wie schwer es ist, Studium, Familie und Selbstständigkeit unter einen Hut zu bekommen erläutere ich auch in Kürze.

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